Konzert im Carl Orff Saal

Ganes, Vue Belle, Ernst Molden, Stimmreise und Anna Veit

    10. Mai 2024

    Freitag

    20.00 – 22.30 Uhr

    Carl Orff Saal // FAT CAT // Ehem. Gasteig

    Rosenheimer Straße 5

Mit Ganes, Ernst Molden, Stimmreise.ch und Vue Belle & Anna Veit

In der Herzkammer des Festivals erwartet das Publikum ein erlesenes Line-up aus vier unterschiedlichen Bands, die auf innovative Weise deutlich machen, wie betörend schön, neu und unterschiedlich Jodeln heute gelebt und gehört werden kann.

Stimmreise.ch ist ein Vokalensemble aus der Schweiz, das von Nadja Räss ins Leben gerufen wurde. Der A-Cappella-Gesang der vier Frauen gleicht einer Tour durch die unterschiedlichsten Jodellandschaften. Die Musik oszilliert zwischen Tradition und Moderne und bezieht Elemente aus Pop, Jazz und der Avantgarde ein.

Die Gruppe Ganes der Schwestern Elisabeth und Marlene Schuen kommt aus einem Dorf in den Dolomiten, wo noch Ladinisch gesprochen wird, was ihren Liedern eine besondere Prägung verleiht. Mit ihren Stimmen, einem beachtlichen Arsenal an Saiten- und Blasinstrumenten sowie elektronischen Effekten weben Ganes Klänge, die voller Magie und Zauber stecken. Zusammen mit dem Multi-Instrumentalisten Johannes Bär machen sie sich exklusiv fürs Festival auf die Reise zu ihren südtiroler Wurzeln und die Anknüpfung ans Jodeln ins Heute.

Ernst Molden, einer der Großen der österreichischen Szene, ist mit den Dudlern seiner Heimatstadt Wien ebenso vertraut wie mit dem „American Yodeling“, das einst die frühe Countrymusik prägte. Unterstützt von Maria Petrova am Schlagzeug, singt Molden Songs von Jimmie Rodgers oder Hank Williams so überzeugend im „Weaner“ Dialekt, dass man meint, die Lieder wären nicht am Mississippi, sondern an der Donau entstanden.

Vue Belle & Anna Veit eine Formation aus Musiker*innen mit Fluchtgeschichte, die unter der Leitung des Künstlers Paul Huf seit einigen Jahren miteinander Musik machen, die jenseits von Sprach- und Ländergrenzen die Menschen zusammen bringt und wahrlich Horizonte öffnet. Sie haben in einer mehrmonatigen Workshop Phase mit der Musikerin Anna Veit einen Erlebnisraum aufgemacht und experimentell gefragt: Wo begegnet der Alpenraum den afrikanischen Wurzeln mitten in München?